Mein Besitzer hatte mich damals zum ersten Mal im SMC angeschrieben. Wir tauschten nur ein paar kurze Nachrichten aus, sogar ein Gespräch über Skype – und trotzdem verlor sich der Kontakt wieder. Warum ich mich nicht weiter meldete, weiß ich heute nicht einmal mehr. Vielleicht musste Zeit vergehen, damit ich bereit war.
Einige Wochen später schrieb er mich erneut an. Dieses Mal war alles anders. Vom ersten Moment an war unser Austausch intensiv, offen und von einer spürbaren Anziehung getragen. Sehr schnell merkten wir, dass die berühmte Chemie stimmte. Dass wir ähnliche Wünsche hatten. Und dass ich für vieles, was meinem Besitzer gefiel, keineswegs abgeneigt war – eher neugierig, offen, bereit mich hinzugeben.
Er erkannte rasch, dass er in mir genau das gefunden hatte, was er suchte, wollte und brauchte. Etwas, das er führen, formen und besitzen durfte – mit meiner vollen, bewussten Zustimmung. Auch über die Entfernung hinweg spürten wir eine enge Verbindung, obwohl uns viele Kilometer trennten. Wir verglichen es immer mit der Festigkeit einer Kette, und so gehörte die Kette definitiv zu unserer Symbolik, die uns ausmacht.
Mein Besitzer stellte seinen Anspruch an mich – und ich folgte ihm nur zu gern.
Anfangs meldete ich mich regelmäßig, zeigte Ortswechsel an, war stets erreichbar.
Mit der Zeit wuchs die Struktur, die Kontrolle und unsere Nähe.
Über Trello hielten wir Aufgaben, Gedanken und wichtige Ereignisse fest; dort führte ich auch mein Tagebuch über die Euterformung. Mein Besitzer erhielt meine Zugangsdaten zu meinen Online-Profilen – ein Schritt, den ich aus Hingabe und Vertrauen ganz bewusst ging.
Heute werde ich 24/7 über eine GPS-App überwacht, melde mich regelmäßig und stehe meinem Herrn jederzeit zur Verfügung. Wir nutzen einen gemeinsamen Kalender, in dem Aufgaben, Ereignisse und mein Tagebuch zusammenfließen.
All das geschieht, weil ich mich meinem Besitzer schenken möchte.
Weil diese Art der Führung, Kontrolle und Hingabe für uns beide richtig ist.
Ich gehöre ihm – freiwillig, tief, und mit jeder Faser meines Wesens. Er besitzt meinen Körper, meine Seele und meine Gedanken. Alles geschieht, damit mein Besitzer stolz und zufrieden ist. Dafür lebe ich. Mein Besitzer ist mein Lebensinhalt- meine Luft zu atmen. Absoluter Fokus auf meinen Besitzer! Und nein, ich bin nicht nur eine Ja- Sagerin, wie man so schön sagt. Meinem Besitzer ist meine Meinung wichtig. Ich darf sie aktiv äußern und werde auch von ihm danach gefragt. Letztlich wissen wir aber beide, wer dann entscheidet. Und so ist es richtig für uns beide. Und so wie es gewachsen ist, im Laufe der Jahre, das TPE eine immer größere Rolle spielte, so entstand schnell der Begriff ForeverTPE - als ein Wort der tiefen Gefühle, die uns manchmal sprachlos machten weil die Worte dafür fehlten, es auszudrücken. Es steht für uns, unsere Gemeinschaft und Zugehörigkeit.
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